Australien-Projekt in den Sommerferien 2010

In der letzten Woche der Sommerferien bot Frau Peter, die ihr praktisches Jahr als Erzieherin an der Klingbachschule absolvierte, für die Grundschüler ein vielseitiges Australien-Projekt an.
Da interkulturelles Lernen sehr wichtig ist und Kinder im Grundschulalter besonders interessiert an außergewöhnlichen Tieren und Ländern sind, befand Frau Peter, dass sich das Thema Australien als Projekt an der Grundschule anbieten  würde.

Am ersten Tag lernten die Kinder ihren Namen in einem Rhythmus zu klatschen, den sie selbst ansprechend finden, denn die Aborigines legen besonderen Wert auf den eigenen Namen. Des Weiteren wurde auf dem Globus erkundet, wo sich Australien befindet und wie weit es von Deutschland entfernt ist. In Form einer Fantasiereise sind die Teilnehmer mit dem Flugzeug nach Australien geflogen und haben eine Rundfahrt durch die Flora und Fauna des Landes im Jeep gemacht. Auch das Känguru war Thema des ersten Tages.  
Am nächsten Tag gab es einen Film über das Leben und die Ernährung der „Buschbewohner“ (Aborigines), dessen Inhalt eifrig diskutiert wurde. In dem Beitrag schießen die Bewohner zur Ernährung Tiere, die im Busch leben, wie z.B. das Känguru, oder den Riesenwaran, zudem essen sie Larven und Honigameisen. Zum Abschluss des Tages durfte sich jedes Kind einen, mit einem Tier dekorierten Sonnenschirm, für den Kopf basteln.
Ein Schwerpunkt am Mittwoch war das Digeridoo. Die Kinder lernten die Geschichte der Entdeckung des australischen Musikinstruments, Übungen der Zirkularatmung am echten Instrument, sowie das Basteln eines eigenen Instruments aus Abflussrohren. Ein weiterer Höhepunkt stellten australische Spezialitäten dar. Die Kinder bereiteten ein Busch-Tomatenchutney, sowie Damper, ein Brot aus Vollkornweizen, zu.
Donnerstags wurden das Digeridoo grundiert und Klanghölzer mit der Dot-Painting-Technik der Ureinwohner gestaltet.
Am letzten Tag wurde auch das Digeridoo mit der Dot-Painting-Technik bemalt. Außerdem versuchten sich die Kinder als Schmuckdesigner, indem sie Ketten aus Muscheln, Perlen und Holzstücken herstellten. Als Abschluss wurde ein so genannter „Freundschaftspfahl“ gestaltet, welchen die Aborigines an Geburtstagen und weiteren besonderen Anlässen nutzten, indem sie dann um die Freundschaftspfähle tanzten. Selbstverständlich durften die Kinder alle gestalteten Dinge mit nach Hause nehmen.

Sowohl die Rückmeldung der Kinder als auch die der Eltern war durchweg positiv. Die Schüler hatten Spaß dabei, so viele interessante Dinge über Australien zu erfahren, aber das Herstellen des Didgeridoos war für die Kinder das Highlight des Projekts.

Eva Peter/ Bigi Ehmann

 

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